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Gourmet? Alltagsforscher? Hier sind Sie am richtigen Ort. Begleiten Sie uns auf eine Reise durch die Kultur der Geschmacksrichtungen und Gastfreundschaft. Entdecken Sie Kurioses, erfahren Sie mehr über die merkwürdigsten Rezepte und Zutaten und die ach so wichtigen Quintessenzen. Lassen Sie sich von den Erfahrungen der besten kulinarischen Experten inspirieren.

Reisen

Kulinarischer Reiseführer

Eine Reise durch lokale Aromen

  • Nur in Kapstadt

    Zu den Speisen, die Kapstadt für sich vereinnehmen kann, zählt die waterblommetjie (kleine Wasserblüte) oder zweijährige Wasserähre, die oft mit Lammfleisch und zitronengelben Sauerkleeblättern ganz langsam gekocht wird – die die Seeleute einst zur Vorbeugung vor Skorbut verwendeten; Hanepoot-Trauben, aus denen eine Brandy gemacht wird, der als Kaapse Jongens (Kap-Jungs) bekannt ist; und das Gericht Bobotie, das im Grund genommen aus den Zutaten eines Sonntagsbratens besteht, der zu Hackfleisch gemacht, gewürzt, über den Eiercreme gegeben und der schließlich gebacken wird. Die Ursprünge dieses bescheidenen Gerichts sind heiß umstritten – kam er mit dem Kolonialherrn oder mit dessen Diener? Keines dieser Gerichte wurde notwendigerweise verfeinert, was jedoch dafür spricht, ist die Tatsache, dass verschiedene Kulturen zwischen den Bergen, Weingärten und dem Meer aufeinanderprallten, sowie deren Einstellung, etwas aus dem zu machen, was das Land bot. Der Snoek, ein typischer Fisch, der in den umliegenden Gewässern gefangen wird, wird durch Salzen und Räuchern haltbar gemacht. Die Gewürze hierzu kamen mit den Schiffen der Niederländischen Ostindien-Kompanie, wenn sie vor Anker gingen, um sich aus den Obstplantagen zu versorgen, die zu diesem Zweck angelegt wurden. Die Menschen des Bo-Kaap kamen aus Indonesien, Malaysia und quer aus Afrika und schufen dabei die Grundlagen für einen einzigartigen Kochstil. Das vorrangige Thema ist süß, mit würziger Kopfnote und oft sauer unterlegt. Es ist in dem mit Kurkuma gebeizten, eingelegten Fisch zu finden, der um Ostern serviert wird, im Currypulver, in der Aprikosenmarmelade, in der Essig-Basis für milde Curries und in der Marinade für den Snoek, der über dem offenen Feuer gegrillt wird: sie ist aus Aprikosenmarmelade und Zitronensaft gemacht.

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Geschmacksinspirationen

Geheimnisse des Geschmacks

Ein Spaziergang durch die Geschichte der beliebtesten Zutaten

Frühe Siedler haben Zutaten und kulinarische Traditionen nach Südafrika gebracht, die hier Wurzeln geschlagen haben. Wenn man so will, bilden sie die Basis der abwechslungsreichen Küche der Regenbogennation. Hinter den Winelands von Franschhoek, die in den späten 1600er Jahren von den französischen Hugenotten angelegt wurden, lebt die Cape Malay-Gemeinschaft. Diese Bevölkerung stammt ursprünglich aus Indonesien und wurde einst von den Holländern zu Arbeitszwecken hierher gebracht.

Nur wenige Früchte besitzen die kulturelle Resonanz oder spielen eine so zentrale Rolle in der Literatur und religiösen Darstellung wie der Granatapfel. Von der Bibel bis zum Koran, von Tausendundeiner Nacht bis zum griechischen Persephone-Mythos hat der Granatapfel mit seiner ungewöhnlichen Struktur und den fleischigen, blutroten Samenkörnern und dem ebenso roten Saft über die Jahrhunderte die Phantasie beflügelt und ist zu einem wesentlichen Bestandteil in der Küche des Nahen Ostens geworden.

 

Auf Reisen nach Mittel- oder Südamerika begegnet man ihr überall: der saftigen und einstmals als heilig angesehenen Avocado. Nicht nur, weil diese Früchte in ihrer Heimat oftmals die Größe von Fußbällen haben, sondern weil sie in der regionalen Ernährungstradition geliebt und geschätzt werden.

 

Wenn Sie an die südamerikanische Küche denken, sind Schwertmuscheln wahrscheinlich nicht das erste, was Ihnen in den Sinn kommt. Vor allem, da das bunte Streetfood des Kontinents, gegrilltes Fleisch, Eintöpfe, Salate und Suppen so gut bekannt sind. Aber die Meeresfrüchte der Region und vor allem ihre Schwertmuscheln – „navajas“ oder „navajuelas“ in den spanisch sprechenden Ländern – sind eines der bestgehüteten Geheimnisse des Kontinents.

 

Wurzeln des Geschmacks

Geschichten von Feinschmeckern

Es war einmal… ein Bissen

Nelson Mandela und Frau Verwoerds Koeksisters

An einem Dienstag im August 1995 starrten die Bewohner der kleinen Stadt Orania in der kargen Weite der Karoo-Region in der Provinz Northern Cape um die Mittagszeit in den tiefblauen Himmel, als ein Hubschrauber der südafrikanischen Luftwaffe über ihren Köpfen erschien.

Nelson Mandela und Frau Verwoerds Koeksisters

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